Konkreter Engpass?
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30-Min-Gespräch buchenYacht-Crew, Hafen-Gäste und Liegeplatz-Mieter im Hafen von Monaco buchen ihren WLAN-Zugang direkt im Browser, bezahlen mit Karte über Ingenico — und bekommen Zugangsdaten plus PDF-Rechnung per Mail, alles in Minuten und ohne Concierge-Schalter.
DIE AUSGANGSLAGE
Im Hafen von Monaco liegen ganzjährig Yachten unterschiedlicher Größenklassen. Mit Saisonalität — von Grand-Prix-Wochenende bis Sommer-Hochbetrieb — schwankt die WLAN-Nachfrage zwischen „still" und „massiv". Was nicht schwanken sollte: das Erlebnis des Gastes. Wer ein WLAN-Ticket kaufen will, möchte das im Browser tun. Nicht beim Hafenmeister. Nicht morgen früh. Jetzt, in der Sprache, die er spricht.
Davor lag eine klassische manuelle Vergabe. Was nicht skalierte — vor allem nicht in Saison-Spitzen, wenn der Hafenmeister-Schalter ohnehin gut zu tun hat. Was zudem keine sauberen Self-Service-Daten produzierte für Buchhaltung, Steuer und kundenspezifische Wiederholungs-Käufe.
Eine Standard-Captive-Portal-Lösung mit „kostenfreiem WLAN" ist hier keine Option — Hafen-WLAN ist ein bezahlter Service, mit Tarifstaffeln und Mehrwertsteuer-Pflicht.
WAS WIR GEBAUT HABEN
Eine End-to-End-Lösung von der Tarif-Auswahl im Browser bis zur Provisionierung im Ucopia-WLAN-Controller, gestützt durch eine Java-Spring-Boot-API, ein React-Frontend und eine konsequent GDPR-bewusste Datenhaltung.
/api/v1/sepm/confirm auf. Hier passieren in einem orchestrierten Schritt:mt-packages.yml ladenDie API stellt drei Public-Endpunkte bereit (packages, checkout, confirm) plus interne Endpunkte für Status-Monitoring und Customer-Verwaltung — inklusive eines deleteexpired-Endpunkts, der typischerweise per Cronjob täglich abgefragt wird.
Ucopia kennt drei Wege, einer Account-Identität neue Gültigkeit zu geben — wir haben alle drei abgebildet, weil unterschiedliche Hafen-Kontexte unterschiedliche Anforderungen haben:
| Refill-Modus | Wie | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|---|
| profile | Gültigkeit über Profil setzen | einfach | wenig flexibel, nicht kumulativ |
| account | Beim Anlegen direkt setzen | flexibel, einfach | nicht kumulativ |
| voucher | Gültigkeit über Voucher | nativ kumulativ | Voucher-Pakete müssen gepflegt werden |
Default-Modus ist account — das passt für die meisten Hafen-Szenarien (einfach pflegbar, ausreichend flexibel). voucher empfiehlt sich für Szenarien, in denen Gäste während einer laufenden Gültigkeit nochmal nachkaufen wollen (kumulativ).
Die MariaDB hält Customer-Daten genau so lange, wie sie wirklich gebraucht werden — und der Operator entscheidet pro Lifecycle-Phase, wie mit den Daten umgegangen wird. Drei konfigurierbare Strategien stehen zur Wahl:
Die Wahl liegt beim SEPM-Betreiber, nicht im Code. Konfigurations-Eintrag, kein Migrations-Skript.
Die mt-settings.yml der API steuert das Verhalten in einem Detail-Niveau, das den Unterschied zwischen „läuft im Standardfall" und „läuft auch in Edge Cases" macht:
mt-packages.yml, mit Möglichkeit zur Profil- oder Voucher-AbbildungBackend und Frontend sind separat in Docker paketiert und orchestriert über Kubernetes / OpenShift. Das Saisonalitäts-Argument ist hier nicht akademisch: Während Grand-Prix-Wochen oder Sommer-Hochbetrieb skalieren die API-Pods elastisch — außerhalb der Saison läuft das System auf Minimalbesetzung. Keine Hardware-Investition für die Spitze, kein Hardware-Leerlauf in der Nebensaison.
WAS WIR DAMIT ERREICHEN
WAS BEWUSST NICHT AUTOMATISIERT WURDE
mt-packages.yml, gepflegt vom Operator.WARUM DIESES MUSTER ÜBERTRAGBAR IST
Der Aufbau funktioniert überall dort, wo öffentliches WLAN als bezahltes Service-Element angeboten werden soll und der Captive-Portal-Operator eine Self-Service-Lösung mit echter Zahlungs-, Buchhaltungs- und Compliance-Tiefe braucht — Marinas, Häfen, Flughäfen, Messen, Festivals, Co-Working-Spaces, Hospitality-Ketten, Stadien, Touristen-Anlaufpunkte, Bus-/Bahnhöfe.
Das Muster: Branded Captive Portal mit Mehrsprachigkeit → Tarif- und Voucher-Logik → Zahlungs-Integration über Ingenico (oder Saferpay / Stripe / vergleichbar) → Anbindung an Ucopia-Controller über Deleg-API → MariaDB als minimaler Datenhalter unter GDPR-Konfiguration → Container-Deployment über K8s mit elastischer Saison-Skalierung.
Die SEPM-Lösung ist seit 2021 produktiv. Das Muster ist seitdem mehrfach in Variation wiederverwendet worden — andere Zahlungsprovider, andere Sprachen, andere Hafen- und Verkehrs-Kontexte.
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